"AktivistInnen sind nicht die Personen, die sagen, dass der Fluss dreckig ist. AktivistInnen sind die Personen, die den Fluss reinigen"
Wir sind die junge Klimainitiative innerhalb der SC Tegeler Forst e.V. und bestehen aus ehemaligen und aktiven sportbegeisterten Menschen. Die Projektarbeit, in den Bereichen Nachhaltigkeit und Soziales ist der Hauptbestandteil unserer Idee, da wir denken, dass es nicht nur wichtig ist, Probleme anzusprechen, sondern auch aktiv etwas zu tun. Hierbei realisieren wir über das Jahr verteilt einige Projekte zu den Themen Nachhaltigkeit und Soziales, und natürlich immer mit dem Bezug des Sportes. Hierzu laden wir Jede und Jeden (Jung und Alt) herzlich ein, bei unseren Projekten mitzuwirken.
Die Projektarbeit ist der Hauptbestandteil unserer Idee, da wir denken, dass es nicht nur wichtig ist Probleme anzusprechen und Bewusstsein zu schaffen, sondern auch aktiv etwas zu tun.
Hierzu laden wir jede und jeden herzlich ein, bei unseren Projekten mitzuwirken.
Hier findet ihr eine kurze Übersicht unserer momentan laufenden Projekte.
Mit Blick auf ein Inklusionsprogramm für geflüchtete Menschen des LSB, sind wir regelmäßig auf Sportfesten für geflüchtete Menschen. Dort bieten wir den Tag über verschiedenste Möglichkeiten der sportlichen Betätigung an. Dabei ist unser Highlight immer eine Lichtschranke, an der sich Kinder und Erwachsene beweisen können oder einfach mit Spaß durchrennen. Unser Ziel ist es den Kindern zu zeigen, welche Möglichkeiten in einem Verein auf Sie warten. Bisher sind unsere Angebote immer sehr gut angekommen. Das freut uns sehr und motiviert uns auf dem nächsten Sportfest vor Ort zu sein.
Daneben bieten wir, auch im Zuge des Projektes "SportBunt" des LSB, ein regelmäßiges Leichtathletikangebot in der Gemeinschaftsunterkunft Senftenberger Ring, in Wittenau, an. Wir möchten den Kindern zum Einen eine niederschwellige Möglichkeit bieten, sportlich aktiv zu sein und zum Anderen die Leichtathletik näher bringen und eine Perspektive im Vereinssport schaffen. Wir sind dabei immer auf der Suche nach neuen Freiwilligen(mit und ohne Erfahrung) die Lust auf so ein Projekt haben.
Liebe Second-Hand-Begeisterte, der Natur zuliebe und mit Blick auf Eure Bank-Konten, hat der Tegeler Forst nun eine Plattform für Vereins- und Sportkleidung zweiter Hand! Das Verkaufen von Kleidung ist ganz einfach, und das Kaufen noch viel einfacher. Die Plattform bringt interessierte und anbietende Mitglieder zusammen, damit sich im Anschluss privat über den Kauf geeinigt werden kann.
Wie komme ich zur Online Plattform?
-> https://sctf.elver-boerse.net
Wie funktioniert der Verkauf?
Wie funktioniert der Kauf?
Da diese Plattform den Verein Geld kostet, wird es sie erst einmal für einen Testzeitraum von noch 2 Jahren geben (bis 2028). Wir freuen uns daher über eine rege Nutzung dieses wunderbaren Angebotes, um diese Möglichkeiten noch weit darüber hinaus zu behalten.
Bei Fragen und Anmerkungen zu unseren Projekten nehmen wir gerne Emails entgegen :)
In unserer WhatsApp-Gruppe kann Jeder und Jede gerne beitreten, um informiert zu werden, wenn wir Unterstützung für Projekte brauchen. Die Gruppe dient als reine Informationsgruppe, daher können nur wir etwas in die Gruppe senden und verhindern damit den Spam :)
https://chat.whatsapp.com/KV8ZtUliuPZ4P6u7hMo46I
Wir freuen uns sehr über Fragen, Anregungen und Interesse.
Schreibt uns gerne an über den Instagram Account des Vereins(@sc_tegelerforst) oder direkt an kliso(at)sctf.de.
"GRIP ist ein Ort für Ideen, Wissensaustausch und Aktionen. Hier habt ihr die Möglichkeit, gemeinsam an sozialen und nachhaltigen Projekten zu arbeiten, lokale Herausforderungen anzugehen und Politiker*innen, Behörden und Interessenvertretungen für eure Anliegen zu gewinnen. GRIP stellt Kompetenzen und Netzwerke zur Verfügung, damit ihr Projekte vor Ort mit und für eure Gemeinschaft umsetzen könnt. Die Plattform GRIP engagiert sich für Umwelt & Gemeinschaft und setzt sich aus der Naturfreundejugend Deutschlands und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband zusammen. GRIP wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert." - so steht es auf der Website von der GRIP.
Wir sind auf die GRIP aufmerksam geworden, durch die sogenannte GRIP-Sport Challenge. Hierbei konnten junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren ein Projekt bewerben, mit welchem sie Nachhaltigkeit im Sport umsetzen möchten und wurden mit bis zu 5.000€ gefördert. Dabei blieb den jungen Menschen die große Hürde der Bürokratie nahezu vollständig erspart und jedes Team bekam einen Coach an die Seite gestellt, welcher sie über den gesamten Zeitraum unterstützte. Wir freuen uns überaus, dass wir mit unserem Projekt eines multifunktionalen Fahrradanhägers, mit 3.000€ gefördert wurden.
Unser Projekt zielte darauf ab, einen vielseitigen Fahrradanhänger zu entwickeln, der nicht nur als Transportmittel, sondern auch als mobile Energiequelle und Verkaufs- oder Informationsstand auf Veranstaltungen genutzt werden kann. Unser Projekt bekam die Förderungszusage Ende September und begann mit einem strukturierten Planungsprozess. Über mehrere Monate hinweg haben wir den Anhänger von der Idee bis zur Fertigstellung Schritt für Schritt aufgebaut. Dabei lag der Fokus auf der Schaffung eines stabilen, funktionalen Designs mit innovativen Features. Zu den Highlights gehören eine integrierte Powerstation, die eine unabhängige Stromversorgung ermöglicht, sowie Solarmodule, die nachhaltig Energie liefern. Weitere Merkmale sind ein ausklappbarer Tisch, durchdachte Stauraumlösungen und eine gute Beleuchtung nach StVZO. Trotz einiger Herausforderungen, wie krankheitsbedingten Verzögerungen und unvorhergesehenen Ausgaben, konnten wir das Projekt erfolgreich umsetzen. Unser Abschlussbericht nimmt Euch dabei vom 1. Tag mit und stellt den Anhänger zum Schluss mit all seinen Besonderheiten vor.
Stauräume – Man kann den Anhänger in insgesamt drei Stauräume unterteilen, wobei einer nochmal flexibel getrennt werden kann. Die beiden kleinen seitlichen Klappen bieten den Zugang zu den kleinen seitlichen Stauräumen, die aufgrund der Radkästen entstanden sind und von innen eher schwer erreichbar sind. Außerdem bieten sie einen schnellen Zugang ohne „herumgeräume“ zu wichtigen Dingen, wie zum Beispiel dem Erste-Hilfe Koffer oder dem Pannenset. Über den Deckel und die hintere Tür hat man Zugang zu dem Hauptstauraum. Diesen kann man auf zwei Art und Weisen nochmal flexibel unterteilen. Zum einen gibt es zwei Holzplatten, welche als zweiter Boden einfach auf die Radkästen gelegt werden könnenund den Raum in einen schmalen unteren sowie einen breiten oberen Stauraum unterteilen. Der untere Stauraum hat genau die Maße der gängigen Klappkisten und lässt sich ein weiteres Mal unterteilen. Die Trennwand lässt sich durch die Schiene einfach einsetzten und herausnehmen. Gedacht ist die Trennung hauptsächlich, um die Powerstation sicher in einem extra Raum zu transportieren. Der Hauptstauraum lässt sich von innen durch Schieberiegel verschließen.
Radkasten – In den Radkästen sind die Räder von unseren selbst gebauten Schutzblechen überdeckt, um den Großteil an Schmutz und Nässe durch Metall vom Holz fern zu halten. Die Radkästen sind mit Siebdruckplatten überdeckt, welche mit Magneten fest sitzt, sich jedoch leicht und ohne Werkzeug abnehmen lassen, um einen leichten Zugang für Reparaturen zu haben. Vom unteren Stauraum gibt es jeweils eine Lochbohrung auf Höhe der Radachse, um einen Zugang zu den Schrauben zu gewährleisten und ein Radwechsel ohne weitere Demontagen durchführen zu können.
Solarmodule – Auf dem Deckel des Anhängers lassen sich ganz leicht und dadurch auch platzsparend zwei Solarmodule von „Sonnenrepublik“ inklusive unserer selbst gebauten Ständer montieren. Sie müssen lediglich auf den Deckel gelegt werden, 12 Schrauben durch die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt und mit jeweils einer Flügelmutter festgezogen werden. Sofern nicht alle Schrauben von unten durchgesteckt werden, sondern auch von oben, lassen sich die Module im abgeschlossenen Zustand des Anhängers nicht klauen. Die Solarmodule sollen zusammen mit der Powerstation eine kleine Veranstaltung unabhängig von Strom ermöglichen. Außerdem wird der Strom nachhaltig erzeugt und auch die E-Räder lassen sich damit direkt laden.
Ausklapptisch – Der Tisch an der Vorderseite bietet die Möglichkeit einer Ablagefläche. Entweder zusätzlich zum Deckel, aber auf einer kinderfreundlicheren Höhe oder alleinig, wenn der Deckel ab ist. Die Anhängerkupplung bietet hierbei selber die Halterung für den Tisch.
Universalhalterung – Sie ist vor allem für einen Sonnenschirm gedacht, doch durch die flexibelverstellbaren Schellen, können auch beliebige andere Dinge eingespannt werden.
Beleuchtung – Die Lichteinrichtungen entsprechen der StVZO und bestehen aus zwei roten Rücklichtern, sowie integrierten Z-Reflektoren. Außerdem sind alle Seiten an den Rändern mit Reflektor-Streifen versehen, damit die Gesamtheit des Anhängers auch im Dunklen gut sichtbar ist.
Gestell/Kupplung – Das Gestell besteht aus Metall und fährt auf drei Rädern, wodurch es sowohl im Stand, als auch beim Fahren eine exzellente Stabilität aufweist. Außerdem wird die gesamte Last vom Anhänger getragen und nicht teilweise vom Fahrrad. Das Vordere Rad ist sehr wendig wodurch, es möglich ist den Anhänger auf der Stelle um 360° zu drehen. Das Gestell wurde zweite Hand gekauft und vom Besitzer privat gebaut. Die Kupplung an das Fahrrad ist eine Raket-Kupplung, lässt sich leicht befestigen und das an nahezu alle Fahrräder. Die beiden hinteren Räder sind mit Ballonreifen bestückt, vorne war der Platz zu eng dafür.
Design/Logos – Wir haben uns bei der Box sehr schnell für die Vereinsfarbe rot entschieden. Andere Dinge, wie das Anhängergestell oder die Solaraufsteller haben wir, passend zum rot, und neutral in matt-schwarz gestrichen. Der Anhänger trägt natürlich das Vereinslogo aber auch das unserer Initiative sowie QR-Codes, die auf die Vereinswebsite führen.
Die erste KliSo-Spendenaktion ist geschafft!
Wir wollen Sport und Bewegung zu Kindern und Jugendlichen in den Albatros Flüchtlingsunterkünften bringen. Beim Herbstwaldlauf sammelten wir dafür gebrauchte oder unbenutzte Sportkleidung und etwas Geld für Sportgeräte. Das haben wir gesammelt:
...damit ist eine gute Basis gelegt.
Vielen Dank an alle SpenderInnen!
Wir sind dabei, für unser Projekt in der Unterkunft für geflüchtete Menschen, im Vorhinein Sportkleidung zu sammeln. Wir werden am Herbstwaldlauf (28.11.2021) zentral einmal Kleidung entgegennehmen und ansonsten kann jederzeit Kleidung in der Geschäftsstelle abgegeben werden. Die Aktion läuft zwar vorerst bis zum Herbstwaldlauf, allerdings ist das Sportangebot erst mitte Dezember geplant, sodass auch über den Herbstwaldlauf hinaus Kleidung abgegeben werden kann.
Mit dem Projekt "Sportbunt - Vereine leben Vielfalt" engagiert sich der LSB berlinweit mit zahlreichen Projekten und Aktionen, um die Integration von geflüchteten Menschen über den Sport zu erleichern. Im Zuge dieses Projektes bieten auch wir ein regelmäßiges Angebot in einer Unterkunft in Wittenau an. https://sportbunt.de.