Bei den Europameisterschaften in Birmingham hatten sich mit Caroline Joyeux (Dreisprung) und Leo Köpp (Halbmarathon Gehen) zwei Athleten der LG NORD qualifiziert. Leider konnten sie dabei ihre Erwartungen nicht erfüllen.
Caro trat gleich am ersten Wettkampftag zur Qualifikation in ihrer Disziplin an. Dabei hatte sie mit 13,98m in ihrem ersten Versuch ihr bestes Ergebnis und blieb damit deutlich hinter ihrer Jahresbestleistung von 14,22m zurück. Im Endergebnis erreichte sie damit Platz 14, was nicht für eine Teilnahme am Finale reichte Caro wollte eigentlich um eine Medaille mitkämpfen, musste aber mit schmerzhaften Rückenproblemen anreisen. Caro: „Der Start war sehr gut und sehr hoffnungsvoll, danach habe ich aber dumme Fehler gemacht, die nicht hätten sein müssen. Ich versuche, positiv nach vorne zu schauen und nächstes Jahr wieder neu anzugreifen.
Am Samstag ging dann Leo Köpp auf die Geherstrecke. Er ging das Rennen offensiv an und war nach 15km in der Spitzengruppe dabei. Dann gab es vier Disqualifikationsanträge innerhalb kurzer Zeit gegen ihn wegen unzureichender Kniestreckung und das Rennen war für Leo leider beendet. Leo: „Die Roten Karten kamen schon sehr überraschend. Auf der Anzeigetafel wurden die Namen durcheinander angezeigt, nicht nach den vier Rennen (Frauen/Männer/Halbmarathon/Marathon) sortiert. Nach gesundheitlichen Problemen hatte ich in den vergangenen drei, vier Tagen hatte ich mich wieder besser gefühlt. Ich habe mir schon große Chancen ausgerechnet. Und ich hätte auch eigentlich die Kraft gehabt, um sauber durchzugehen. So gibt mir die Leistung Zuversicht und Selbstbewusstsein auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028.“
Wir drücken den beiden die Daumen, dass sie im nächsten Jahr nach Los Angeles fahren dürfen und dort ihr wahres Können zeigen können!