Der 2. Sprungabend der LG NORD Berlin fand, anders als die eher windverwehte Veranstaltung neun Tage vorher, unter nahezu optimalen Bedingungen statt: Milde Abendtemperaturen und fast immer reguläre Windunterstützung. Ein kompetentes BLV-Kampfrichterteam schaffte zudem gute organisatorische Rahmenbedingungen. Während einige Berliner Leistungsträgerinnen im Sprungbereich bei internationalen Wettkämpfen unterwegs waren, konnte der Berliner Sprungnachwuchs mit guten Leistungen sowie persönlichen Bestleistungen aufwarten.
Im Weitsprung überzeugte die U20-Athletin Lara Allien vom SCC Berlin mit persönlicher Bestleistung von 5,62m. Den zweiten Platz belegte ihre Vereinskameradin Annika Feßer mit 5,53m. Aus Sachsen angereist und in der Frauenklasse startend, kam Maria Kühn (Post SV Dresden) mit 5,43m auf die drittbeste Weite, gefolgt von Michelle Manke von der LG NORD, die diesmal sechs gültige Sprünge „aufs Brett“ brachte und 5,34m knapp ihre bisherige persönliche Bestleistung verfehlte.
Im Dreisprung konnte Lotta Edzards (SCC Berlin) mit ihrem einzigen gültigen Sprung eine neue persönliche Bestleistung erzielen und setzte sich damit auch an die Spitze der aktuellen DLV-Bestenliste für die weibliche U18. Auf den zweiten Platz folgte die in der Frauenklasse startende Selma Arndt vom Dresdner SC 1898, die mit 12,09m knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung blieb. Die beiden Nordlerinnen Michelle Manke und Zoé Camberlein belegten mit 11,94m und 11,64m jeweils die 3. und 4. Plätze.
Im Dreisprung des männlichen Bereich konnte Yamah Joel (SCC Berlin) mit starken 14,19m sein Leistungsniveau bestätigen, nachdem er bereits vor sechs Tagen seine persönliche Bestleistung auf 14,43m gesteigert hatte. Im Hochsprung siegte der in der Männerklasse startende Yannik Ruef vom TuS Lichterfelde mit 1,91m. Im folgten die beiden U20-Athleten Niklas Quast und Michael Röhrs mit übersprungenen 1,88m bzw. 1,80m vom SV Leonardo-da-Vinci Nauen.