Mehrkampf als Breitensport

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News

12.02.12
Der 1. Vorsitzende kocht für Gundula George

Ein tolles Viergang-Menü als Dank an Gundula


6.02.12
18. Wintersportfest des LAC

Hier der Bericht über die Ergebnisse


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Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

Am Montag, den 27.02.2012 findet in der Mensa der

Georg-Herwegh-Oberschule, Fellbacher Straße 18, 13467 Berlin

(Eingang vom Hermsdorfer Damm an der Ampel zur Frohnauer Straße)

unsere nächste Jahreshauptversammlung statt.

 

Tagesordung:

 

1.) Feststellung der Anwesenheit und der Stimmberechtigung

2.) Geschäftsberichte des Vorstandes

3.) Bericht der Kassenprüfer

4.) Aussprache über die Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer

5.) Neuwahl des Vorstandes

6.) Änderung der Beitragsordnung

7.) Verschiedenes

 

Beginn der Versammlung: 19.00 Uhr. Wir freuen uns Sie zahlreich begrüßen zu können.

 

Der Vorstand des SC Tegeler Forst e.V.

Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen (18/19.2.2011)

Stephan Hartmann gewinnt Weitsprung-Gold (Foto U18 WM: Hensel)
Caterina Granz gewinnt 1500m Bronze (Foto: Müller)
Die 4x200m Rekordstaffel läuft 1:29,36min

1. Tag: Stephan Hartmann springt zum Weitsprung-Gold

 

Die Meisterschaften begannen für das Nordathleten-Team leider mit einer Hiobsbotschaft, da die 3x1000m-Staffel der Männer gar nicht erst in den Flieger einsteigen konnte. Eine fiebriger Infekt machte Carsten Schlangen einen Strich durch die Rechnung, so dass die ganze Staffel zu Hause blieb. Es lag also an den Jugendlichen die Bilanz vom Vorjahr zu schönen, als es nur zwei Endkampfplätze und keine Medaille bei den Jugendhallenmeisterschaften in Leverkusen gab.

Zunächst sicherte sich die Staffel in der Besetzung Stephan Hartmann, Marc Koch, Marcel Matthäs und Domenic Schupp (alle Jg. 94) mit 1:29,78min im zehnten Vorlauf den Einzug ins B-Finale am Sonntag. Für das A-Finale hätten die Wechsel noch etwas besser funktionieren müssen. Nur 40 Minuten später zeigten Marc Koch und Marcel Matthäs über 400m dann, dass sie durch die Vorbelastung aufgeweckt wurden. Mit 49,10s und 49,41s liefen beide Bestzeiten und zogen in das A- bzw. B-Finale am Sonntag ein. Derweil scheiterte Pauline Eberwein im Hochsprung der weiblichen U20 leider ganz knapp an 1,72m. Mit 1,69m konnte sie sich gegenüber der Freiluft DJM zwar um einen Zentimeter verbessern, war aber dennoch etwas enttäuscht, dass dies in einem sehr starken Feld nur zu Rang 10 reichte. Allerdings war Pauline als 22-gemeldeste Athletin angereist. Ebenfalls knapp am Finale vorbei lief Alisa Scheinpflug über 400m. Mit 58,01s konnte sie sich aber über eine neue Bestzeit freuen und belegte einen guten 13-ten Platz. Für die 400m-Hürdenstrecken im Freien hat sie sich dadurch eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Kein Problem mit dem Finaleinzug hatte dagegen Caterina Granz, die sich trotz leichter Halsschmerzen als zweite in ihrem Vorlauf mit 4:37,42min ganz souverän für den Endlauf qualifizierte.

 

Die Krönung des ersten Tages war aber der Weitsprung der männlichen U20. Stephan Hartmann der siebente der U18 WM 2011 in Lille/FRA zitterte sich mit nur einem gültigen Sicherheitssprung von 6,76m im Vorkampf mit Ach und Krach als Achter gerade noch so ins Finale. Dort zeigte er bereits im vierten Versuch ohne Brett mit 7,02m, dass er eigentlich ein größeres Pfund drauf hat. Im fünften Versuch platzte dann der Knoten. Auch wenn Stephan das Brett wieder nicht optimal traf segelte er zu 7,27m und konnte sich mit 2cm Vorsprung die Führung ergattern. Im sechsten Durchgang übertrat er noch einmal knapp, so dass er dann sieben Springer nach ihm lang zittern musste, bis er seine erste Weitsprunggoldmedaille unterm Hallendach in den Händen hielt. Stephan wird damit auch für den U20-Länderkampf in zwei Wochen in Frankreich gegen Frankreich und Italien in Val-de-Reuil vorgeschlagen werden.

 

2. Tag: Doppelbronze durch Marc Koch und Caterina Granz – Staffel mit LG NORD Rekord

 

Über 1500m der weiblichen U20 entwickelte sich erwartungsgemäß das spannende Taktikrennen, wie man es von der Mittelstrecke gewohnt ist. Keine der Favoritinnen wollte Tempo machen und auch Caterina Granz hielt sich anfangs geschickt zurück. Nachdem sie im Pulk wie in diesen Rennen üblich einige Kratzer von den Spikes anderer Läuferinnen und einige Ellenbogen in der Rippengegend eingefangen hatte, lief sie die ersten 800m versetzt auf Bahn zwei und drei, behielt aber die Favoritinnen immer im Auge. Als das Tempo 600m vor Schluss durch Maya Rehberg abrupt angezogen wurde, reagierte die Athletin von Trainer Jive Müller schnell und ging die Verschärfung sofort mit. Eine weitere Temposteigerung 200m vor Schluss sprengte bis auf die vier führenden Athletinnen alle weitere Konkurrentinnen ab. Am Ende siegte Johanna Schulz auch Neumünster knapp vor Maya Rehberg aus Rönnau. Bronze erspurtete sich in 4:37,50min Caterina vor Isabell Teegen, die ebenfalls für Rönnau startet. Die Zeit war für Cati fast die gleiche, wie im Vorlauf, wie sehr die Post auf den letzten 300m aber abging, kann man daran ermessen, dass Cati diese aber sechs Sekunden schneller zurücklegte als am Vortag. So sehr wurde vorher gebummelt.

Bronze Nummer zwei ging an Marc Koch, der sich in 49,32s, damit auch für den U20-Länderkampf des DLV in Frankreich empfahl. Sein Trainingskamerad Marcel Matthäs erlief sich als zweiter des B-Endlaufs mit 49,58s Rang sechs. Beide Schützlingen von Nadine Großkopf hatten ein Mammutprogramm zu erledigen, denn nur knapp zwei Stunden später mussten sie mit Weitsprungsieger Stephan Hartmann und Domenic Schupp im B-Endlauf der 4x200m noch einmal ran. Im jeweils vierten Lauf an diesem Wochenende schafften die beiden zusammen mit den anderen beiden Jungs das Kunststück mit 1:29,36min auch einen neuen LG NORD Rekord aufzustellen. Damit wurden sie im B-Lauf zweite und belegten im Gesamtklassement den sechsten Platz.

 

Mit 3 Medaillen, 5 Endkampfplatzierungen und 26 Länderkampfpunkten konnte das Team der LG NORD Berlin im Sindelfinger Glaspalast das beste Abschneiden einer Nord-Mannschaft seit 2004 feiern. Sicher lag das nicht zu letzt auch an den wie immer guten schwäbischen Käsespätzle und Maultaschen, die unsere Athleten, wie immer wenn die DM in Sindelfingen stattfinden, im Restaurant „Fässle“ zu sich nahmen. Ein gutes Omen, das uns in Sindelfingen schon oft zu Meisterschaftserfolgen geführt hat.

 

IHM Karlsruhe (12.2.2012)

Beim internationalen Hallenmeeting IHM in Karlsruhe verbesserte Carsten Schlangen (Jg. 80) seine Jahresbestzeit über 1500m auf 3:40,41min. In einem starken internationalen Feld belegte er damit als bester Europäer Rang 6.

Norddeutsche Meisterschaften Hamburg (4./5.2.2012)

Medaillengewinnerinnen Charlotte Brauch, Alisa Scheinpflug und Patricia Fritz
Charlotte wird Hochsprungmeisterin vor Mareike Blum und Julia Mächtig
Marcel Matthäs und Marc Koch liefen 200m
eine zufriedene Trainerin Miriam Stuckmann (alle Bilder: Jan Keil)

Charlotte Brauch verteidigt NDM-Titel - 4x200m der männlichen U20 siegt

 

Das Team der LG NORD hatte einige Ausfälle zu verkraften. Carsten Schlangen (Jg. 80) verzichtet kurzfristig auf einen Start bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hamburg, um sich beim Internationalen Meeting in Karlsruhe nächste Woche schon mal auf die Hallen-DM in drei Wochen einzustimmen. Maren Schulze (Jg. 82) siegt über 60m im Vorlauf und im Zwischenlauf mit 7,69s und 7,53s. Ihre frische Bestzeit von 7,50s und der Titel schienen für den Endlauf greifbar nahe. Von Krämpfen in Wade und Oberschenkel geplagt reichte es dann aber nur zum vierten Rang mit ausgetrudelten 7,74s. Auch auf die 4x200m-Staffel musste sie verzichten. Die Staffel konnte zwar den Titelkampf nicht für sich entscheiden, gewann in der "Not"-Besetzung Patricia Fritz (91), Alisa Scheinpflug (93), Julia Hagenstein und Martha Sauter (beide Jg. 90) mit 1:46,89min aber immerhin Bronze. Im Weitsprung der U20 erwischte Stephan Hartmann einen schlechten Tag und fabrizierte 3 ungültige Versuche.

 

Die einzige Silbermedaille für das Team gewann an diesem Wochenende Caterina Granz (Jg. 94), die in einem verbummelten 1500m-Rennen der U20, das von Taktik geprägt war, trotz einer 1000m-Durchgangszeit von 3:06min am Ende noch eine sehr gute 4:33,34min herauslief.

 

Zwei Titel konnten dennoch gefeiert werden. Charlotte Brauch verteidigte ihren Vorjahrestitel im Hochsprung der Frauen und sprang diesmal mit 1,78m auch 3cm höher als letztes Jahr in Neubrandenburg. Nach der Berliner Meisterschaft und dem Deutschen Hochschultitel ist es schon der dritte Titelgewinn in Folge für sie. Den zweiten Titel an diesem Wochenende sicherte sich die 4x200m-Staffel der U20 in der Laufreihenfolge Stephan Hartmann, Marc Koch, Marcel Matthäs und Domenic Schupp (alle Jg. 94) mit 1:30,63min. Auch die Staffel war vor zwei Wochen schon Berliner Meister geworden.

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Frankfurt (1.2.2012)

Charlotte Brauch wird mit 1,83m ADH-Meisterin (Foto: Peter Weber)

Charlotte Brauch springt mit 1,83m zur Deutschen Hochschulmeisterschaft

 

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle ging für die HU-Berlin unsere Hochspringerin Charlotte Brauch (Jg. 91) an den Start. Die Psychologie-Studentin im dritten Semester hatte vor zwei Wochen in Wuppertal mit 1,80m ihren eigene Hallenbestleistung eingestellt. Mit 1,83m stellte die 1,86m große Athletin nun einen neue persönliche Hallenbestleistung auf und blieb damit nur einen Zentimeter unter ihrem Freiluftrekord. Im Vorjahr war sie bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle und im Freien jeweils Vizemeisterin geworden. Diesmal sprang die Berliner Hallenmeisterin von 1,65m bis zur Sieghöhe von 1,83m alle Höhen im ersten Versuch und behielt damit die ganze Zeit im Wettkampf trotz starker Konkurrenz die Oberhand. Mit 1,80m folgten Christina Kiffe und Nele Hollmann höhengleich auf dem Silber und Bronzerang. Am Sonntag steht für Charlotte bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg bereits der nächste WK an. Dort startet sie als Titelverteidigerin.  

 

 

5-Länderkampf in Glasgow (28.1.2012)

Carsten Schlangen steigert sich auf 3:41,37min (Bild: Peter Weber)

DLV-Team auf Platz 3 – Carsten Schlangen Vierter

 

Beim traditionellen Fünfländerkampf GBR-RUS-USA-GER und Commonwealth in Glasgow hat der DLV seinen Vorjahressieg nicht verteidigen können und landete am Ende auf dem dritten Rang hinter Großbritannien und Russland. Zwei Punkte zum Gesamtergebnis konnte Carsten Schlangen beisteuern, der über 1500m mit 3:41,37min eine Saisonbestzeit aufstellte und Vierter wurde. Der Lauf wurde vom Briten Mo Farah in 3:39,03min gewonnen.

 

Mä 1500m Carsten Schlangen (80) 3:41,37min 4. Platz

BBM U18/Männer/Frauen und Staffeln U16/20 in Potsdam (21/22.1.2012)

4x200m der U20 werden Meister
4x200m der U16 werden Meisterinnen
Maren Schulze sprintet 60m-Bestzeit (Foto Peter Weber)

9 Meistertitel für die Nord - Maren Schulze sprintet 60m Vereinsrekord mit 7,50s

Unglaublich aber wahr, im 14ten Jahr ihrer leistungssportlichen Karriere gelingt es Maren Schulze (82) mit fast 30 Jahren nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen immer wieder zu überraschen. Obwohl sie Vollzeit berufstätig ist, verbessert sie ihre alte 60m-Bestzeit von 7,55s aus dem Jahr 2004 (zugleich auch LG NORD Rekord) nach 8 Jahren erst im Vorlauf auf 7,53s und dann im Endlauf sogar auf 7,50s. Damit gewann sie mit 2/100s Vorsprung auch knapp den Titel vor Nadja Bahl vom SC Potsdam. Auf ihrer Lieblingsstrecke 200m brannte dann nichts an, in 24,05s gewann sie hier ganz klar und mit großem Vorsprung den zweiten Titel. Ihre Hallen-Bestzeit von 24,01s aus dem Jahr 2005 wird diese Saison in der Form wohl kaum überleben.

Auch Carsten Schlangen (80) machte das Double perfekt, am Samstag sicherte er sich den 800m-Titel in flotten 1:50,48min mit neuer persönlicher Hallenbestleistung, ehe er am Sonntag in einem einsamen Rennen von der Spitze weg seine 1500m-Strecke in 3:44,75min souverän gewann. Im Interview sagte er, er freue sich besonders schon so spritzig zu sein, zumal in den beiden Skilagern bisher nur ja Semispezifik und Ausdauer trainiert worden sei.

Auch die 1500m der Frauen blieben in Nordhand, denn die A-Jugendliche Cati Granz (94) startete nach ihrem Auftakt über 800m vom Vortag in Erfurt zum ersten Mal in der Hallen über siebeneinhalb Runden und gewann mit 4:37,29min gleich mit einer ordentlichen Zeit. Auch sie gestaltete das Rennen alleine von der Spitze weg.

Doppelbelastungen hatten Hochkonjunktur an diesem Wochenende, so sicherte sich Charlotte Brauch (91) einen Tag nach Wuppertal mit 1,71m ihren ersten Berliner Einzeltitel im Hochsprung. Norddeutsche Meisterin war sie schon aber in Berlin hatte es bisher auf Grund der starken Konkurrenz im eigenen Verein nicht gereicht. Allerdings war die Luft nach Wuppertal raus, die Umstellung von Schwingboden auf harten Tartan wie immer schwierig, eine viel zu niedrige Anlage, eine viel zu hohe Anfangshöhe und ein Anlauf der in die Steilkurve reingelegt wurde taten dann ihr übriges dazu, dass bei den Springerinnen keine rechte Stimmung aufkommen wollte und die Leistungen so sehr im Rahmen blieben.

Im Stabhochsprung kam Neunordlerin Antje Bock (82) mit übersprungenen 2,80m ebenfalls zu Meisterehren. Den Überraschungssieg des zweiten Tages lieferte dann die U16 4x200m Staffel von A-Schülerinnen-Trainer Tobias Dollase ab. Mit 1:47,28min lieferten die Mädels in der Besetzung Lena Seifert, Sarah Hauser, Sina Hauser und Janice Wobst (alle 97) eine blitzsaubere Leistung ab. Dabei überzeugten vor allem die sicheren und schnellen Wechsel. Mit der Zeit wären sie theoretisch sogar bei den Deutschen Jugendmeisterschaften startberechtigt, wenn sie nicht noch zu jung dafür wären. Ob es an der Trainerwette lag, dass im Falle eines Sieges alle vom Trainer zum nächsten Herta-Heimspiel gegen Hannover 96 eingeladen werden, wer weiß! 

Auch die U20 4x200m Staffel der Jungs wusste in der Besetzung Stephan Hartmann, Marc Koch, Marcel Matthäs und Domenic Schupp (alle 94) mit 1:30,17min zu überzeugen. Dieser Sieg kam allerdings erwartet und bei dieser Staffel darf man auch schon gespannt in Richtung DJM nach Sindelfingen in der dritten Februarwoche schielen. 

Pech hatte dagegen die weibliche Staffel 4x200m der U20. Wie schon in der Vorwoche achteten die Kampfrichter nicht auf die Einhaltung der Regel, dass ein Bahnordner die übernehmenden Athleten gemäß der Position der ankommenden Läufer am Kurveneingang der Schlusskurve hinzustellen hat. So kam es wieder zu Rangeleien, weil schwächere Läuferinnen nun von außen nach innen scherten, weil sich ihre Staffelkameradinnen fälschlich an die Bahninnenkante gestellt hatten. Eine solche Läuferin trat Sina Badalge (93) an Position zwei laufend dabei so ungeschickt von hinten in die Ferse, dass Sina stürzte und sich dabei leider sehr unangenehme Verstauchungen und Schürfwunden einfing. An ein Weiterlaufen war nicht zu denken. Ärgerlich ist die Problematik besonders deswegen, weil wir nach den Erfahrungen der letzten Woche die Kampfrichter im Vorfeld auf dieses Regelversäumnis bereits hingewiesen hatten, um genau solche Fälle zu vermeiden.

 

 

 

Wuppertal und Erfurt (21.1.2012)

25. Internationales Wuppertaler Springermeeting (21.1.2012)


Charlotte Brauch hakt mit 1,80m die A-Norm ab

In Wuppertal wurde Hochsprunggeschichte geschrieben und zwei Nordlerinnen durften daran teilhaben. Sein 25. Geburtstag feierte das legendäre Springermeeting mit dem früher berüchtigten Schwingboden. Einst vom Nestor des deutschen Hochsprungs Wolfgang Killing aus der Taufe gehoben, gaben sich hier jahrelang kommenden und bereits gewordene Weltklassehochspringer die Klinke in die Hand. Seit der Sanierung der Halle 2010 schwingt der Boden in Wuppertal zwar nicht mehr anders als bei anderen Hallenmeetings mit Musik auch, der besondere Flair der Veranstaltung ist aber geblieben. Zum Jubiläum war die Halle restlos ausverkauft, Wolf-Dieter Poschmann gab souverän den Moderator und die Athleten dankten es mit reihenweise guten Leistungen. Leider könnte es das letzte Mal gewesen sein, denn wie man gegen Ende der Veranstaltung hörte, gibt es für die Zukunft keinen Hauptsponsor mehr, so dass dieses Stück Hochsprunggeschichte zu Ende zu gehen droht. Es wäre ein großer Verlust, vor allem für den Nachwuchs, es war dieses Jahr fast der gesamte DLV-Kader am Start. Unsere beiden Athletinnen schlugen sich wacker, Pauline Eberwein (94) sprang 1,70m und scheiterte erst an der neuen Bestleistung von 1,74m und das leider zweimal denkbar knapp nur mit der Ferse. Charlotte Brauch (91) adaptierte ihr Anlaufverhalten diesmal schon deutlich besser an den Schwingboden. Nach einem souveränen Einspringen leistete sie sich bis zur seit diesem Jahr bei der Hallen-DM geforderten A-Norm von 1,80m keinen Fehler und stellte damit ihre Hallen-Bestleistung ein. Die neuen Bestleistung von 1,83m verpasste sie ebenfalls nur knapp. Es gewann Nadja Kampschulte für den TV Wattenscheid mit 1,86m.

U23 Hoch Charlotte Brauch (91) 1,80m 5. Hallen-pBL und DM-A-Norm

U23 Hoch Pauline Eberwein (94) 1,70m 9.


Landesmeisterschaften Thüringen (21.1.2012)

Cati Granz läuft Hallenbestzeit über 800m

Um stärkere Konkurrenz zu haben nahm Caterina Granz (94) den Fahrtweg nach Erfurt für einen Außer-Wertung-Start auf sich. Im Rahmen der Thüringer Meisterschaft hängte sich die Athletin von Jive Müller in ein schnelles 800m-Rennen von der Leverkusenerin Annett Horna rein und wurde für ihren Mut, das Tempo mitzugehen, mit neuer persönlicher Hallenbestleistung von 2:11,29min belohnt.

Fr 800m Caterina Granz (94) 2:11,29min 2. Außer Wertung

 

"Hoch hinaus" Meeting Hannover (18.1.2011)

Charlotte Brauch
Pauline Eberwein
Siegerehrung Hannover

David Mundinger wieder über 2m

Wir folgten der Einladung von Christoph Edeler zum in zweiter Auflage ausgerichteten Hochsprungmeeting der Leibniz Universität Hannover. Dort wurde die Sportlerehrung der Uni mit einem schönen Hochsprung- und Sportkulturevent verknüpft. Einzigartig an diesem Hochsprungmeeting mit Musik war die besondere Lichtatmosphäre, bei der die Athleten fast im Dunkel anliefen und lediglich die Anlage in einen Lichtkegel getaucht war. Die Bilder die dabei entstanden haben eine ganz eigene Ästhetik bekommen, ein wenig kam Zirkusstimmung auf. Leider konnte Pauline Eberwein (94) nicht an ihre 1,73m von den Berliner Meisterschaften anknüpfen, bei ihrem ersten Wettkampf auf Schwingboden stimmte das Timing leider nicht, so blieben nur 1,65m im Wettkampfprotokoll stehen. Auch Charlotte Brauch (91) hatte nach einem miserablen Einspringen arge Probleme den schnellen Schwingboden richtig zu treffen, am Ende fehlte bei 1,77m auch ein Quentchen Glück. Aber mit 1,74m im ersten Versuch konnte sie sich auf dem zweiten Podest gemeinsam mit Marije Langen aus Holland hinter Elena Brambilla aus Italien einreihen, die mit 1,80m gewann. David Mundinger (85) kam besser mit dem federnden Boden zurecht, seine Sprünge waren zwar technisch inkonstant, aber bei 2m ließ er sein Vermögen aufscheinen und war dann auch bei 2,05m nicht chancenlos. Er wurde siebenter, es gewann Eike Onnen aus Hannover bei seinem Heimspiel mit DLV-Jahresbestleistung von 2,23m. Ex-Nordler Marius Hanniske gab nach langen Verletzungsjahren und zwischenzeitlichem Ausstieg aus dem Leistungssport mit 2,10m ein vielversprechendes Comeback für den TSC.

 

Mä Hoch David Mundinger (85) 2,00m 7.

Fr Hoch Charlotte Brauch (91) 1,74m 2.

Fr Hoch Pauline Eberwein (94) 1,65m 5.

 

Berlin-Brandenburgische Meisterschaften U16/U20 und Staffeln RHH (14/15.1.2012)

Pauline Eberwein springt pBL mit 1,73m
Maren Schulze führt die 4x200m-Staffel an

Sieben Meistertitel für die LG NORD Berlin

Mit einer erfreulichen Bilanz von 7 mal Gold und 10 mal Silber und 7 mal Bronze konnten die Athletinnen der LG NORD Berlin bei den ersten Meisterschaften im neuen Jahr unterm Hallendach der Rudolf-Harbig-Halle gleich auf Anhieb 24 Medaillen mit nach Hause bringen. Bei den Männer gewann die 3x1000m-Staffel erwartungsgemäß in der Besetzung Merlin Rose (87), Micha Heidenreich (87) und Carsten Schlangen (80) mit einer Zeit von 7:22,99min. Carsten war erst einen Tag zuvor aus dem Skilanglauf-Trainingslager wiedergekehrt. Silber holte die Männerstaffel über 4x400m bereits am ersten Wettkampftag und auch hier waren Micha Heidenreich und Merlin Rose an eins und zwei mit von der Partie. Hinten rundeten Nils Schnurbusch (91) und Lars Kröger (88) die Silbermedaille mit 3:25,90min ab. 

In der U20 männlich gewann Marc Koch (94) die 400m mit sehr guten 49,46s vor seinem Trainingskameraden Marcel Matthäs (94), der sich mit 49,57s nur knapp geschlagen geben musste. Titel Nummer drei gewann Stephan Hartmann (94) mit einem einzigen Sprung im Weitsprung, den er auf 6,74m setzte. Im Kugelstoßen musste er dann um 2cm geschlagen mit 12,92m Silber Vorlieb nehmen. Auch über 200m sicherte er sich in 22,86s die Silbermedaille. Auch die 4x200m Staffel gewann in der Besetzung Niklas Duwe (95), Jona Gentzsch (96), Rene Schmiedtke (96) und Yannik Rapp (96) mit 1:40,34min Silber. Bronze über 800m ging an Mark Dobryzykowski (94) mit 1:57,53min. Bei der momentanen Leistungsdichte zwischen 200m und 800m darf man jetzt schon auf die 4x400m im Sommer gespannt sein.

In der U18 gewann Tim Edzards (95) mit 9:45,96min Bronze über 3000m und in der M15 errang Thilo Brill (97) mit 2:09,77min den zweiten Platz vor Jacob Stutzke, der in 2:20,54min Bronze gewann.

Bei den weiblichen Athleten gingen die beiden Titel an Caterina Granz (94), die sich in 2:14,58min Ã¼ber 800m der U20 souverän mit vier Sekunden Vorsprung durchsetzte, und an Pauline Eberwein, die im Hochsprung der U20 mit 1,73m gleich im ersten WK der Saison eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und damit die DJM-Norm abhakte. Titel Nummer sechs sicherte sich Alina Rose, die erneut eine persönliche Bestleistung im Kugelstoßen der W15 aufstellte. Erst bei 12,79m hinterließ die 3kg-Kugel ihren Abdruck im Sand. Den siebten Titel sicherten sich Sina Hauser (97) mit 9,32s Ã¼ber 60mHü der W15.

Ihre Zwillingsschwester Sarah Hauser (97) gewann Silber im Stabhochsprung der W15 mit 2,60m. Ebenfalls Silber ging an die Frauenstaffel über 4x200m in sehr guten 1:42,76min in der Besetzung Maren Schulze (82), Alisa Scheinpflug (93), Patricia Fritz (91) und Sophie Heinsch (89). Die zweite Staffel konnte sich mit 1:48,96min dahinter Bronze sichern. Es liefen Antje Bock (82), Martha Sautier (90), Sina Merissa Badalge (93) und Caterina Granz (94). Sina Badalge sprintete über 60m Hü der U20 9,64s und gewann damit ihre zweite Bronzemedaillen an diesem Wochenende. Lena Seifert schaffte das gleiche Kunststück, auch sie gewann zwei Bronzemedaillen, eine im Weitsprung der W15 mit 5,15m und einem im Sprint über 60m in 8,25s

P.S. durch die getrennte Wertung der BBM in Berlin und Brandenburg bei den Schi/ü A waren uns einige Medaillen zunächst durchgerutscht, wir bitten dies zu entschuldigen

Schlegelsportfest in der RHH 1. Tag (7.1.2012)

Marc Koch knapp vor Marcel Matthäs über 300m

Die Mädchen unserer weiblichen Jugend U 16 starteten mit einer Vielzahl an persönlichen Bestleistungen in die Hallensaison 2012 und zeigen sich bestens vorbereitet auf die Berliner Meisterschaften am kommenden Wochenende. 

Die herausragende Leistung des Tages stellte Alina Rose mit gleich drei Stößen über die 12 Meter auf. Mit einer Spitzenweite von 12,49 m konnte sie das Kugelstoßen der W15 für sich entscheiden und ihre bisherige Bestleistung um über einen Meter verbessern. Auch im Hochsprung (1,49 m) sowie über 80m Hürden (10,07 sec) konnte Alina ebenfalls persönliche Bestleistungen erreichen. 

Über zweite Plätze mit ebenfalls jeweils persönlichen Bestleistungen konnten sich Sarah Hauser im Stabhochsprung mit 2,60m, Sina Hauser über 60m Hürden in 9,56 sec sowie Lena Seifert im Weitsprung mit 5,25m freuen. Im 60m Sprint der W15 erreichte Janice Wobst in 8,69 sec das B-Finale, das sie in 8,74 sec gewinnen konnte. 

Ein engagiertes Rennen zeigte auch Neele Edzards über 800m. Der Lohn war ein zweiter Platz bei der W14 in 2:36,72min. 

Vielversprechend waren ebenso die Leistungen über die abschließenden 150m. Sarah Hauser konnte hier in 19,88 sec vor Lena Seifert (20,04 sec), Sina Hauser (20,35 sec) und Janice Wobst (21,41 sec) das beste Ergebnis der jungen Nord Athletinnen erreichen.